Der politische Erfolg der Steinewerfer

Satire & Humor , , , ,

Claudia Roth, oder: von einer Bundesrepublik – Verächterin

zur Bundestags-Vize.

 

Kaum zu glauben, aber wahr: Im Mai 1990 konnte man sie

noch mit einem Transparent in Frankfurt am Main sehen, auf

dem in großen Lettern stand:

NIE WIEDER DEUTSCHLAND!

 

Und der 18. Deutsche Bundestag wählt diese Frau zur Stell-

vertretenden Bundestags-Vize.

 

Das ist ebenso nachvollziehbar, wie die Wahl eines anderen

Anti-Deutschen in ein anderes – nicht minder unwichtiges –

Amt: es war Jochka Fischer, der 1998 zum Bundesaußen-

minister gewählt worden war. Was ihn dafür qualifizierte?

Er hatte in den 70iger Jahren, des letzten Jahrhunderts, in

Frankfurt auf Polizisten Steine geworfen.

 

Ich übertreibe! Natürlich war das Steine werfen kein Prüf-

ungstest für das Amt des Bundesaußenministers. Es brachte

ihm aber Sympathien bei den Linken ein. Schon lachhaft,

wie hoch einer grade in jenem Land steigen kann, das er ver-

achtet.

 

Gibt es ein Geheimnis ihres Erfolges? Wenn, dann könnte es

an den Werten des Multikulturalismus liegen, für die beide

sich ins Zeug geworfen haben. Ihr Einsatz scheint sich gelohnt

zu haben. Wir Bürger haben uns an die Gleichheit der ver-

schiedenen Kulturen in Deutschland gewöhnt.

 

Fischers Steinwürfe haben sich gelohnt, sie haben eine

Lawine an Geröll ausgelöst, die über das Gesicht der kultu-

rellen Landschaft Deutschlands gerollt ist und Furchen hinter-

lassen hat.

 

Ob jemand nun für oder gegen Deutschland ist, spielt keine

Rolle. Alle sind gleich: Links ist rechts, rechts ist oben und

oben ist unten. Dazu passt auch ein Ausspruch von Jochka

Fischer: Ich bin weder links noch rechts, ich bin: vorne!

 

Vorne ist auch Claudia Roth. Dass sie und Fischer sich ins

Zeug geworfen haben hat ihnen am Ende eingebracht, das

beide nun hübsches und teures Zeug tragen dürfen.

 

Ist das wichtig? Ich frage mich etwas Wichtigeres: wenn

Claudia Roth vorne ist, wo sind jene, die eigentlich vorn sein

müssten, wo sind wir Bürger?

One thought on “Der politische Erfolg der Steinewerfer”

  1. “Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!”
    Pardon, es fehlt mir in diesem Artikel ein wenig an Tiefgang. Ob Claudia Roth, Christa Sager, oder Antje Vollmer: Woher kommen sie; was waren und was sind sie und vor allem: was disqualifiziert sie als Bürger und Volksvertreter? Ihre kommunistische Herkunft? Ja, unbedingt! Aber ansonsten? Daß der Prügelschwabe nicht nur Steine in die Luft – “ja, Euer Ehren, einfach nur so in die Luft!” – geworfen hat, disqualifiziert ihn nach meinem Dafürhalten sämtlicher Bürgerrechte. Aber es fehlt mir beispielsweise in dem Kurzartikel auch der Hinweis darauf, daß er auch mit Eisenstangen ganz massiv auf Polizeibeamte (die ohnehin immer und für jeden Scheiß den Kopf hinhalten müssen und überdies ein Disziplinarverfahren am Hals haben, wenn sie einmal die Beherrschung verlieren!) eingedroschen hat! – Aber, Chapeau: Er hat die Bundesrepublik wirklich authentisch im Ausland vertreten! …..

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