Bundestagspäsident und Vizes

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(he) Im Bundestag wurden die Posten des Bundestagspräsidenten und seiner Stellvertreter gewählt.

Der CDU-Politiker Lammert wurde als Bundestagspräsident wiedergewählt und damit seine Art das hohe Haus zu leiten bestätigt. Er erhielt 591 Stimmen und ist damit weit über seine Parteigrenzen hin anerkannt. Nur 8 Enthaltungen und 26 Nein-Stimmen kamen ihm nicht entgegen.  Bereits seit 2005 hat er dieses Amt, das im Übrigen das zweithöchste Amt der Bundesrepublik, nach dem des Bundespräsidenten, inne.

Er hat damit wiederholt das Hausrecht des Bundestages und ist oberster Dienstherr der Bundestagsbeamten.

Als Stellvertreter wurden gewählt:

Edelgard Bulmahn (SPD) mit 534 Ja-Stimmen

Ulla Schmidt (SPD) mit 520 Ja-Stimmen

Petra Pau (Linke) mit 451 Ja-Stimmen

Peter Hintze (CDU) mit 449 Ja-Stimmen

Johannes Singhammer (CSU) mit 442 Ja-Stimmen

Claudia Roth (Grüne) mit 415 Ja-Stimmen.

Alterspräsident ist der 77jährige Heinz Riesenhuber (CDU)

Nachdem sich alle ihrem hohen Amt bewusst werden sollten, ihre Pflicht und Vorbildfunktion sich verinnerlicht haben sollten, fiel wieder einmal Claudia Roth auf. Nicht nur, dass die ehemalige Grünenvorsitzende, das schlechteste Stimmenverhältnis hatte, sondern weil sie sinngemäß sagte, sie mache so weiter wie bisher, so wie man sie kennt. Dass Roth diesen Posten ihrer Parteikollegin Künast zu verdanken hatte, ist für sie bereits Geschichte. Dabei wurde erst vor wenigen Tagen bekannt, dass Künast Roth “vorlasse”. Jubelschreie sollte sich gerade Frau Roth, vom Wähler bei der Bundestagswahl abgestraft, von der Parteibasis gemieden, also unterlassen.

Ob und wie die Grüne Roth mit ihrem Posten umgedeht und ob sie der Verantwortung gerecht werden kann, das wird nicht nur sie, sondern auch die 415 Wähler, beweisen müssen.

 

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