Mit Hitlergruß im Deutschland-Block

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titelte vor einigen Tagen die Zeit Online. Nach dem Lesen verfasste ich die folgenden Zeilen auf meinem privatem Facebookaccount:

Die bösen deutschen Fußballfans.  Doch was, verehrter Christian Spiller soll ein Freund der DFB-Auswahl schreien, wenn nicht “Deutschlaaaand”? Holland, Kubaaaaa? Was sollen sie brüllen, wenn nicht “Sieg” – Lasst uns verlieren? Der Szenecode fängt doch schon viel früher an, war kein Hamburger dabei, dessen Auto freundlich mit dem Kennzeichen “HH” anfängt? Und was ist mit dem Fan der 1,88 groß ist – weg mit dem Kopf, oder wie?
Viel wichtiger – brüllten die Leute auch bei Özil SIEG oder gar DEUTSCHLAAAND? Ohjeh, wir sind tief gefallen. Nur rechtsradikale Balltreter und Schreiberlinge, die sich im Flugzeug nichts zu sagen trauen, stattdessen sich später, schriftlich, aufregen, dass keiner was gesagt hat. Im Flugzeug, nicht im Stadion.

Was bleibt? Liebe DFB-Auswahl-Klamottenträger, schreit, wie wir es auch sonst tun: “Europaaaaaaaa vor noch ein Tor, wenn es politisch korrekt ist, ansonsten war der Spielstand Mist!”

Hagen Ernst

Etwas erstaunt stellte ich fest, dass diese Sätze ihren Lauf, um sportlich zu bleiben, fanden. Die “Deutsche Wochen Zeitung” fing an und einige andere Seiten übernahmen ebenso den Text. Schön wäre es nun nur noch, wenn Herr Spiller diese und andere Anmerkungen liest und reagiert – und wenn nur ein Nachdenken einsetzt, könnte schon viel passieren.

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