Ohne Moos nix los!


Die Grünen – die neuen Kinder der Jakobiner (von Wolfgang Luley)

Nehmen wir an, ein Kinderschänder würde behaupten, er
sei nicht krank, sondern habe nur eine andere Auffassung
von Sexualität. Und nehmen wir an, er würde obendrein
noch: Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! verlangen.

Sie lachen? Zugegeben, dieser Fall ist erfunden und wenn
ein solcher Mensch sich derart benehmen würde, man
würde ihn schleunigst in die Klappse bringen.

Nun sind kopfscheue Menschen nicht immer und überall
so offensichtlich erkennbar. Im Gegenteil, es gibt Leute,
vor allem in der Politik, die seriös und musterhaft auf-
treten. Es sind wahre Musterschüler – zumindest sollen
wir Bürger das glauben.

Die Grünen zum Beispiel sind ein solcher Fall. In ihren
Reihen sind bekannte Grüne Politiker zu finden, die
wollen, dass der Sex mit Kindern straffrei werden soll.
Aber bitte nur, wenn der Sex einvernehmlich geschieht!
Wenn ich also einem Kind Spielsachen verspreche und es
dann betatsche, dann ist das wohl, gemäß Grüner Lesart,
einvernehmlich geschehen und man kann mich nicht dafür
bestrafen. Wer solche Auffassungen vertritt, sind der Grüne
Bundestagsabgeordnete Volker Beck und der Grüne Europa-
abgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der 2013 sogar den
Theodor-Heuss-Preis, einen Preis für Zivilcourage, erhielt!
Sie lachen noch immer? Aber etwas weniger? Gut!

Der Grund, warum ich die Grünen als Beispiel genommen
habe, war ihre Verstrickung mit dem Thema: Kindes-
missbrauch, aber auch ihr Verhalten als Musterschüler in der
Politik. Anfang der 1980iger Jahre, als sie bundesweit in Er-
scheinung traten, baten sie um Verständnis für ihre Auf-
fassung von Politik. Sie predigten den Zivilen Ungehorsam
und fanden Gewalt gegen den Staat – zumindest nicht falsch.
Und in der heutigen Zeit stellen sie Forderungen, etwa die
nach einem Veggieday, also nach mindestens einem Tag in
der Woche in der in Kantinen und Großküchen kein Fleisch
serviert werden soll. Gewiss: auch das ist eine Lachnummer.
Aber, fällt keinem was auf? Erst bitten, dann fordern – und
was als nächstes? Etwa: unter Beschlag nehmen, was einem
gefällt? Ein Gedanke, der sich einem in den Kopf schleicht.
Die Grünen fordern ja: Freiheit und Gleichheit.

Nun kennen wir ja die Parole: Freiheit! Gleichheit! Brüder-
lichkeit! seit 1789, dem Jahr der Französischen Revolution.
Das war jene Zeit, als die Jakobiner erst um Verständnis für
ihre Art von Politik baten, dann forderten sie die Absetzung
des Königs und dann nahmen sie Frankreich unter Beschlag.
Meine ich damit die Grünen? Lachen Sie – ich übertreibe nur!

Und doch gibt es zwischen den Jakobinern und den Grünen
eine Gemeinsamkeit. Welche? Ich will es umschreiben, damit
Ihnen auch zum Schluss meines Artikels nicht das Lachen ver-
geht. Hier also meine Meinung in Form eines Aphorismus:

Linke lügen. Sie rufen nach:
Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit!
Was sie aber wollen, ist ein Recht auf:
Faulheit! Grobheit! Bevormundung!

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.