Die AfD ist angekommen

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Wir übernehmen an dieser Stelle den Beitrag aus dem Blog “Deutsche Ecke” von 04.10.2013:

Was heißt angekommen? Sie gibt immer offener ihren wahren Charakter zu erkennen. Konnte man anfangs, wenn man nicht zu tief blicken wollte, noch annehmen, die AfD wolle grundsätzlich etwas ändern, z. B. die Wiedereinführung unserer nationalen Währung oder evtl. gar den Austritt aus der EU, so hat sich die AfD mit zunehmender Geschwindigkeit als das gezeigt was sie ist und immer war. Eine Alternative innerhalb des Systems Euro, EU und antideutschem Gehabe auf deutschem Boden. Dass sie ein bisschen was von Familie und dem Erziehungsrecht der Eltern etc. miteinbrachte, ist nur billiger Leim, auf den gutgläubige oder hoffende Volksgenossen gehen sollten. Was auch teilweise gelang.

Das neueste Stückchen leistete sich die AfD mit einem Aufnahmestop für Mitglieder der sich in Auflösung befindlichen Partei, „Die Freiheit“, des CDU-Renegaten Stadtkewitz.
Ich zitiere aus einer Pressemitteilung der AfD:
„…„Desaströse Wahlergebnisse bei der Bundestagswahl und den Landtagswahlen in Bayern und Hessen lassen vermuten, dass „Die Freiheit“ sich auflösen wird“, sagte Lucke. „Das kann sie gerne tun, aber wenn deren Mitglieder eine islamophobe und latent fremdenfeindliche Einstellung haben, haben sie bei uns nichts verloren.“ Lucke verwies auf den Beschluss des Bundesvorstands der AfD, nach dem die Mitgliedschaft in der AfD unvereinbar mit ausländerfeindlichen, rassistischen, antisemitischen, islamfeindlichen, rechtsextremen und linksextremen Gesinnungen sei….“

Mal nebenbei bemerkt, mit den SED-Nachfolgern hat die angebliche Alternative für Deutschland keine Probleme. Ich schon, sogar große.
Was sich hinter „latent fremdenfeindlich“ versteckt, weiß der kundige Beobachter der buntesrepublikanischen, antideutschen Politszene ohnehin, darauf braucht nicht weiter eingegangen zu werden.

Mitglieder der Partei „Die Freiheit“ sollen nur nach Überprüfung und Einzelgesprächen aufgenommen werden können. Nur stramme, linientreue Parteigenossen dürfen diese Überprüfung vornehmen, wie ausdrücklich betont wird und die Aufnahme muss vom Landesvorstand genehmigt werden.
Ein weiteres Zitat aus der Pressemitteilung:
„…„Wir werden nicht alle über einen Kamm scheren, aber die Nachweispflicht für eine untadelige politische Einstellung liegt eindeutig bei denen, die sich um Aufnahme in die AfD bewerben“, sagt Lucke…“

„Nachweispflicht für eine untadelige politische Einstellung“, da haben wir ja noch einmal Glück gehabt, dass diese Politruks nicht der Einzug in den Bundestag nicht gelang. Auch wenn der Professor dies vorerst nur auf seine Partei bezieht, so liegt er hier doch voll auf buntesdeutschen Kurs und ich weiß nicht, ob es irgendeine Partei in der bunten Parteienlandschaft gibt, die sich so vehement abgrenzt, anbiedert und versucht auf Saubermann zu machen, wie die AfD. Gerade diese Saubermänner sind mit die gefährlichsten, wollen sie doch durch Anbiederung und Beweise der Untertänigkeit ihre Nützlichkeit unter Beweis stellen.

Ich weiß, hier sagen wieder viele, das ist Taktik, sonst wird die AfD schneller fertiggemacht, als sie Gick sagen kann.
Aber, aber meine Herren, wie soll denn die AfD auch nur ein Quentchen ändern, wenn sie Angst davor hat angegriffen zu werden und zwar ernsthaft angegriffen, nicht diese Schauangriffe, in denen sich die AfD als Oppositionspartei darstellen kann. Das gehört doch zum politischen Leben, wie die Luft zum Atmen.
Wenn sie auch nur ein bisschen ernsthaften Willen zur Veränderung hätte, würde sie zu dergleichen Veranstaltungen gar nicht erst eingeladen und das Schicksal eines Stadtkewitz würde sehr wahrscheinlich auch den Herrn Professor und andere ereilen. Aber hier besteht keine Gefahr, der Herr Professor und seine Mannen haben so etwas nicht im Sinn, ganz im Gegenteil.
Würde man diese unbewiesene Schutzbehauptung für bare Münze nehmen, würde dies bedeuten, dass die AfD unter falscher Flagge segelt und auf echte Veränderungen hinarbeitet und nur um den Anschein zu wahren, so tut, als ob sie eine echte BRD- und Systempartei wäre.
Glaubt das wirklich jemand?

Die AfD will zukünftig mit den Mitgliedern aller Kleinparteien so verfahren, wie mit den ehemaligen Mitgliedern der Stadtkewitz-Partei, mit Ausnahme der FDP. FDP-Mitglieder dürfen jederzeit und ohne Überprüfung eintreten. Die untadelige politische Einstellung gilt als offensichtlich.
Also Mitglieder ausgerechnet der Partei, die für diese EU, für diesen Euro hauptsächlich mitverantwortlich ist.
Die feuchte Träume von Homoehe, doppelter Staatsbürgerschaft, Vergemeinschaftung der Schulden etc. träumt.
Ausgerechnet Mitglieder dieser Partei nehmen die AfDler mit Handkuss, während sie solche mit „latent fremdenfeindlicher“ Einstellung ablehnt. „Latent fremdenfeindlich“ bedeutet soviel wie, der Inhaber dieser Einstellung ist kein Jubelperser und empfindet die Zwangsbereicherung nicht als größtes Glück dieser Erde.
Von anderen Parteien, die wohl als Großparteien bezeichnet werden müssen, nimmt sie ohnehin auf wer dahergelaufen kommt, auch mit den Freien Wählern, die ja auch unter Kleinpartei laufen müssten, haben die AfDler keinerlei Probleme. Also doch wieder nicht alle, sondern nur ausgewählte. Der Kampf gegen Rechts wird auch von der AfD tapfer geführt.

Welche Aufgabe hat die AfD?
Die AfD hat die Aufgabe unzufriedene Deutschen zu binden, jene große Zahl von unzufriedenen Deutschen, die man auch als Masse bezeichnen kann. Jene unzufriedenen Deutschen, die man mit Fug und Recht als Stütze unseres Volkes bezeichnen kann, also nicht die ökonomisch Unzufriedenen u. a., sondern Menschen die zum auch zum stabilen Grundgerüst unseres Volkes gehören, sich nicht in der großen Politik üben wollen, sondern ihre politischen Interessen gut vertreten wissen wollen und dem Niedergang unseres Landes nicht tatenlos zusehen wollen.
Um diese fest an das System zu binden, wurde eine „Oppositionspartei“ zugelassen. Diese setzt sich im Wesentlichen, zumindest bei den Führungspositionen, aus ehemaligen Mitgliedern  der (Alt)Systemparteien zusammen.
Wer glaubt, ausgerechnet diese Leute würden das abschaffen wollen, was sie vorher eingeführt, befürwortet und beworben haben, ist wohl etwas zu leichtgläubig und in solchen Fragen schnell auf´s Glatteis geführt.

Alles was ich an der AfD und deren Vorgängerorganisation von Anfang an kritisiert habe, ist richtig und bewahrheitet sich von Tag zu Tag mehr. Sie ist ein erhaltende Partei, eine systemerhaltende Partei, und was sind wesentliche Teile des Systems, EU, Euro, Masseneinwanderung, die BRD und damit wir Deutsche werden als Melkkuh benötigt, Auflösung restnationaler Strukturen zugunsten eines zentralistischen Superstaates, in dem die Goldene Internationale, mittels einer Funktionärskaste, einige hundert Millionen von Menschen führen und ausbeuten kann.

Es gibt kein bisschen EU, kein bisschen Euro.
Die Frage ist entweder oder und die AfD hat diese Frage längst beantwortet. Sie will beibehalten, sie will die EU, sie will den Euro.

Sie gibt vor ein bisschen was ändern zu wollen, sie weiß aber auch ganz genau, dass sie dies in diesem Leben des Herrn Lucke und seiner Parteigänger nicht erreichen wird.
Was die AfD allerdings erreichen kann, ist die Lähmung derjenigen Deutschen, die die EU ablehnen und/oder den Euro ablehnen. Diese Kräfte sollen gebunden/gelähmt werden.
Der Rest, diejenigen die das Ränkespiel der AfD durchschauen, sind ausländerfeindlich, islamophob, antisemitisch, links- oder rechtsextrem.
Wobei, die Abgrenzung gegen Linksextreme mehr als Feigenblatt dient, damit man auch dem Antikommunisten, der die Partei unterstützen möchte, etwas bieten kann. Nachdem die Neo-SED ja nicht als linksextrem eingestuft wird, können nur irgendwelche Anarchisten oder Überbleibsel der K-Gruppen-Bewegung der 68er Jahre gemeint sein. Aber mal ganz ehrlich, diese Leute würden nicht in die AfD eintreten.

Die AfD entscheidet was ein „untadelige politische Einstellung“  ist und was nicht.

Schließen möchte ich mit einem Satz aus dem Programm der AfD, der die Heuchelei, von Anfang an, entlarvte:

„Wir fordern mehr direkte Demokratie auch in den Parteien. Das Volk soll den Willen der Parteien bestimmen, nicht umgekehrt.“

„Wer Jude ist entscheide ich“, dieser Satz wird Hermann Göring zugeschrieben.
„Wer Volk und was eine untadelige politische Einstellung ist, bestimmt die AfD.“, wie sonst könnte sie bestimmte Meinungen, bestimmte Willenskundgebungen von vornherein ausschließen oder gar bekämpfen. Sind doch auch die Träger dieser Einstellungen Teil unseres Volkes und hätten somit das Recht auf den Willen der Parteien einzuwirken und natürlich auch das Recht in Parteien ihrer Wahl einzutreten. Dieses Recht, das sich aus obiger Aussage ableitet, verweigert die AfD einem speziell ausgewählten Teil deutscher Menschen und nicht dem schlechtesten, möchte hinzufügen.

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One thought on “Die AfD ist angekommen”

  1. Die AfD sei eine ‘systemerhaltende Partei’ – natürlich ist sie das! Das politische System in der Bundesrepublik soll selbstverständlich beibehalten werden. Die AfDler sind ja keine Revoluzzer. Allerdings muss man das auch gar nicht sein, um trotzdem die politische Richtung grundlegend zu ändern.
    Beispiel “Euro”: Da fordert die AfD die sofortige Einhaltung aller beschlossenen Abmachungen in den den Euro betreffenden Verträgen; die umgehende Rückkehr zur Vertragstreue, maßgeblich des Maastricht-Vertrages. Würde das stattfinden, wäre doch eine Abschaffung des Euro obsolet. Glaubt jemand daran, dass die gegenwärtigen Parteien im Bundestag die Vertragstreue wieder herstellen werden? Gerade beim Euro geht es doch nicht darum, wie ein kleines Kind zu sagen ‘Ich will ihn nicht, ich will ihn nicht’ oder ‘Ich will aber die DM zurück!’, sondern darum, dass wir eine verlässliche Währung haben. Die haben wir gegenwärtig nämlich nicht.
    Thema “EU”: Die EU und ihre Vorgänger EG und EWG waren und ist alles in allem erfolgreich. Warum sollte man ein Erfolgsmodell abschaffen, nur weil es einem aus dem Bauch heraus nicht gefällt? Die EU nicht abschaffen zu wollen, heißt doch aber nicht, alles gut zu fnden, was dort passiert. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die EU reformunfähig/- unwillig ist, muss man eben auch über deren Abschaffung sprechen.
    Aus welchem Grunde sollte eigentlich eine neue Partei geründet werden? Doch wohl mit dem Ziel, politisch etwas zu bewirken. Kann aber eine Partei politisch etwas bewirken, wenn sie weniger, als 1% der Wähler hinter sich vereinigt? Was sollen also Extremstandpunkte, die offensichtlich dazu führen, dass man nicht einmal ansatzweise politisch wahrgenommen wird? In der Demokratie muss man eben Mehrheiten hinter sich bringen. Als Splitterpartei, die selbst bei Wegfall von Sperrklauseln bei Wahlen keine Parlamentssitze erringen würde, hätte man das angestrebte Ziel eines grundlegenden Politikwandels bereits aufgegeben, bevor man überhaupt die Bühne betritt.

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