Der PA im Gespräch

Der Preußische Anzeiger im Gespräch mit Johann Gärtner, dem stellv. geschäftsführenden Bundesvorsitzenden der Republikaner.

Preußischer Anzeiger:
Vorab vielen Dank Herr Gärtner, dass Sie sich für uns Zeit nehmen, denn wir wissen, in den letzten Wochen des Wahlkampfes ist Zeit ein knappes Gut! Und die Republikaner scheinen sich trotz Unkenrufen zur Wahl wieder reanimiert zu haben. Trotzdem schaffte man es nicht in allen Bundesländern anzutreten. Mit welchem Ziel bewerben Sie sich trotzdem auf den Wahlzetteln der Republik?

Gärtner1Johann Gärtner:
Wir wollen dem Wähler weiterhin eine konservative Alternative zu dem Einheitsbrei derBundestagsparteien „Blockparteien“ offerieren. Wir sind seit 30 Jahren die einzige reale konservative Alternative in Deutschland. Und das ist Fakt. Wo die Leute heute, die bei unserer Kampagne gegen die Schaffung der Europäischen Währungsunion und der Aufklärung über die zu erwarteten katastrophalen Folgen durch den Euro für Deutschland feige wegschauten, um ihre
Karrieren nicht zu gefährden. Diese stellen sich heute als alternative für Deutschland AFD dar, und das mit unseren, sich in allen Punkten bewahrheiteten Argumenten bedienend uns über Gerichte absprechen lassen will. Dass wir die wahre Alternative für Deutschland seit dreißig Jahren waren und sind, zeigt das wahre Gesicht dieser Leute.

Preußischer Anzeiger:
Wenn man plötzlich wieder soviel Elan entwickelt, warum war man dann in den letzten Jahren so ruhig?

Johann Gärtner:
Unsere Aktivität war nie erlahmt. Jedoch wurde durch die über uns verhängte Mediensperre, genannt „Schweigespirale“ ( in Kooperation mit den etablierten Parteien) verhindert, dass 2.370 Pressemeldungen und Stellungsnahmen in den letzten Jahren der Öffentlichkeit zugänglich waren.

Preußischer Anzeiger:
Aber hätte man nicht aktiver sein müssen? Plötzlich sind die Reps sogar in Facebook und anderen Netzwerken vertreten.

Johann Gärtner:
Heute sind viele, vor allem Wähler unter 65 (und das werden immer mehr), per Netz /Internet informativ zu erreichen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, war es richtig sich neu zu Positionieren. Deshalb haben wir seit 2 Jahren unser Personal mit jungen Mitarbeitern verstärkt, die von mir als geschäftsführenden in ihrer Kreativität nicht beschränkt werden, um die enormen Möglichkeiten im Netz für uns optimal zu nutzen. Der Erfolg gibt uns recht. 2011 starteten wir unsere Netz Offensive (350 Dauerzugriffe / Fans) Bis dato stehen wir bei knapp 15.000 und setzen zum Überholvorgang auf die CSU an. Ein weiterer Supereffekt ist der Wandel zu einer, von jungen Leuten mitgetragenen Partei und brachte uns einen bisher nicht dagewesenen Zulauf an Mitgliedern unter 25 Jahren.

Preußischer Anzeiger:
Doch auch auf den Straßen fällt man auf. Das A…-Plakat, zum Beispiel. Soll es nur provozieren?

[sociallocker] Johann Gärtner:
Auch der Straßenwahlkampf profitiert in hohem Maß von der Kreativität junger Menschen. Unsere Werbeagentur, die den Zuschlag für die Wahlkampagne 2013/2014 bekommen hat, sind junge erfolgreiche Marketingstrategen, die das Denken vieler Menschen (das Gefühl wieder belogen, getäuscht und zusammengefasst „verarscht“ worden zu sein ) nach den Wahlen plakativ machten. Auch Provokation ist ein guter Werbeträger, deshalb der Erfolg an Aufmerksamkeit mit der Arschkampagne.

Preußischer Anzeiger:
Die Grünen waren ja persönlich betroffen und sind gleich zur Staatsanwaltschaft in Bayern gerannt. Was denken Sie darüber und denken Sie auch andere waren persönlich beleidigt?

Johann Gärtner:
Inzwischen haben drei Behörden die Plakate geprüft und als im Rahmen der Legalität beurteilt.
Das gerade die Grünen die mit übelsten Beleidigungen gegen die Republikaner, seit nahezu 30 Jahren agieren, jetzt auf einmal Plakative Kritik nicht hinnehmen wollen, das zeigt wie weit diese Partei die immer von anderen Toleranz einfordert von demokratischen Denken sich entfernte.
Preußischer Anzeiger:
Welche Hoffnung setzen Sie in den Antritt der Reps. Genauer gefragt, wieviel Prozent sind das Ziel?

Johann Gärtner:
Klare Antwort: Am Einzug in die Parlamente werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln arbeiten. Wir hoffen, dass Kurz-, bis Mittelfristig unsere enorme mediale Aufrüstung und die geschärfte Ausrichtung unserer Partei den anlaufenden Aufschwung schneller vorantreibt.

Preußischer Anzeiger:
Das bedeutet aber auch, man bleibt unter den Sonstigen …

Johann Gärtner:
Genau, unter den von der Presse verschwiegenen Parteien wollen wir nicht bleiben. Deshalb unsere Weichenstellung die in die Zukunft und zur Bewältigung der damit erforderlichen neuen Anforderungen ausgerichtet ist.

Preußischer Anzeiger:
Ist das dann nicht enttäuschend? Es gab immerhin den Vorwurf an die Republikaner sich einerseits mit Pro NRW zu verbünden und andererseits die AfD zu kopieren. Zumal oft davon zu lesen war, dass die Republikaner mit der AfD – wie formuliere ich das positiv – liebäugelten. Warum also Republikaner mit Pro NRW satt AfD?

Johann Gärtner:
Was für ein Unsinn. Wenn hier eine Partei kopiert, dann wohl die AFD, deren Gründung erst vor einem halben Jahr war. Nachweislich wurden viele Slogan und Euroargumente unsere Partei, die wir in den letzten 20 Jahren eingebracht haben, und die sich jetzt fast alle bewahrheiten, einfach Übernommen. Sollten diese Figuren, die wider besseren Wissens vor und nach Maastricht zur Währungsunion feige geschwiegen haben, nach erreichen ihrer Karriere, jetzt mit ihrer „Fachkompetenz“ aus der Deckung kommen und uns gerichtlich als Raubkopierer beschuldigen, werde ich mich nicht scheuen eine Liste anzufertigen. Diese beinhaltet Namen von Personen, die von den Republikanern absorbiert wurden und sich jetzt bei der AFD tummeln. Das wird sicher den neuen rot und grün getarnten Nazis eine Freude sein, sich noch eingehender mit dieser Partei zu beschäftigen. Zu Pro, diese Organisation in Berlin ist mit unserer bürgerlich/demo-kratischen Ausrichtung nicht konvertibel.

Preußischer Anzeiger:
Träumen wir mal. Sollten die Republikaner wirklich aktiv bleiben, wo sehen Sie die Reps bei den nächsten Wahlen. Bei der anstehenden Europawahl, bei den vielleicht noch kommenden Bundestagswahlen?

Johann Gärtner:
Wie bereits schon erklärt, träumen bringt uns nichts. Nur wenn es uns gelingt, Realitäten zu verändern und weiter mit jungen Mitarbeitern und Mitgliedern den Generationenwandel fortzusetzen, sowie die Möglichkeiten der neuen Techniken zu nutzen bin ich sicher das sich unsere Aktivitäten noch weiter steigern lassen. Unsere Vorbereitungen sind jetzt diverse Kommunalwahlen und die Europawahl, bei der wir auch bereits mit unserer Agentur einige Überraschungen im Köcher haben.

Preußischer Anzeiger: Zum Ende noch eine Frage, besser eine Möglichkeit für Sie die Republikaner ins gute Licht zu setzen. Immer wieder hört man, viele Republikaner seien von staatlichen Stellen bezahlt. Was antworten Sie darauf?

Johann Gärtner:
Ich denke, nachdem ich schon vor 10 Jahren einige dieser Agenten enttarnen konnte und Bayrische  AufBeamte imtrag des Innenministeriums mich mit einem, mit Tausender gefülltem Kuvert nicht kaufen konnten, ist zumindest in Bayern Ruhe. Meine Frau war über diese Machenschaften so aufgebracht dass sie fast Handgreiflich wurde. Zumindest ist die Gefahr wie bei einer anderen Partei, die vom Staat nach den ersten Wahlerfolgen der Republikaner wieder belebt wurde, um die Beweise für eine damals nicht existierende rechte Gefahr selbst zu schaffen. Jetzt, nach einem Teilrückzug der Infiltrierten Agenten, wird klar, das damit immer mehr Intelligenz in den nächsten Jahren diese Partei wieder im Nirwana der völligen Bedeutungslosigkeit verschwindet. Außer die Republikaner setzen ihren Aufwärtstrend fort, dann ist wieder Bedarf für vom Staat selbst geschaffenes Angstpotential um Demokraten wie mich mit der Nazikeule zu erschlagen.[/sociallocker]

Wir bedanken uns für diese klaren Antworten! Mit Johann Gärtner sprach Hagen Ernst. (X)
Fakten zur Partei “Die Republikaner”
1983 gegründet
Seit 2007 werden die Republikaner nicht mehr im Verfassungsschutzbericht aufgeführt.
Bekanntester ehemaliger Vorsitzender: Franz Schönhuber
derzeitiger Vorsitz: Rolf Schlierer

Die Republikaner treten zur Bundestagswahl in den Bundesländern

Baden-Württemberg,
Bayern,
Berlin,
Brandenburg,
Hessen,
Mecklenburg-Vorpommern,
Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz
und Thüringen an.

 

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One comment on “Der PA im Gespräch
  1. Pingback: Gärtner folgt als Rep-Chef | Preußischer Anzeiger

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