Gestrickter Nazi-Vorwurf

(he) Ist sie nun drin oder doch nicht? Die CDU redet und kann wohl intern den Aufschwung einer irgendwie liberalen und manchmal konservativen Organisation neben sich nicht verstehen.
Die SPD schüttelt den Kopf.
Ein neuer Mitspieler im Parteienkarussell, von dem man nicht weiss welche Uhr dort tickt. Schreit doch die selbsternannte Alternative mal nach rechts und mal nach links, nur um dann wieder die eigene Position  abzuschwächen. Eine Art, die der Linken entgegen kommen könnte und die Grünen nach weiteren Verboten suchen lässt. Doch die AfD lässt sich nur von sich selbst verwirren. Selbst wenn Zeitungen solange in den Biographien der Mitglieder wühlen, bis man etwas findet. War der Preußische Anzeiger das erste Magazin in Deutschland das vermeldete „Ranghohe Republikaner in der AfD“ scheint nun endgültig die Zeitreif zu sein für eine Nazikeule. Da spielt es keine Rolle, wenn ein Ex-stellvertretender Bundes-vorsitzender der Republikaner heute AfDMitglied und für die Plakatwerbung zuständig ist.
Was Lucke in der ARD Sendung „Hart aber Fair“nicht umhaute, könnte nun im Harz irgendwie funktionieren. In Goslar nämlich hat die lokale Presse ihren AfD-Nazi gefunden. Nun ist der junge Politiker zwar nicht in Amt
und Würden, aber die politabhängige Journalie legt los. Grund genug für den Preußischen Anzeiger sich auf den Weg zu machen, um den beschuldigten Kreiskoordinator direkt zu befragen. Sebastian Rinke erzählt bereitwillig, wie er 2004 für die SPD in der Kommunalwahl in Freudenberg / Sachsen antrat, um dann fünf Jahre später als parteiloser Kandidat zu fungieren. Eigentlich war er überzeugter Sozialdemokrat, aber mit der Agenda 201 0, sagt er im Gespräch, war das soziale im

IMG_1461Namen gestrichen. Deshalb der Schritt zum Alleinkämpfer. Aber auch ein unabhängiger braucht Hilfe im Wahlkampf. „Ein Freund wollte mich unterstützen. Eine Unterstützung die ich gern annehmen wollte. Doch es sollte alles anders kommen.“ führt er aus. Die örtliche „Freie Presse“ führte ihn überraschend als parteiloser NPD-Kandidat auf. Er erinnert sich: „Ich informierte mich auf der NPD-Seite. Dort stand der selbe Text, die gleiche Aufstellung!“ Das wollte er so nicht stehen lassen und recherchierte. Der gute Freund und Unterstützer war selbst politisch tätig und trat schon für die nationale Partei an.
Für Rinke ein Schock.
„Geholfen hat mir die Linksfraktion“, betont der Wahlniedersachse. Er zog sofort sein Mandat zurück und konnte sich vom rechten Ruf trennen. Nun, 2013, sollte alles anders kommen. Im März sei er bereits in die AfD eingetreten und baue den Kreis Goslar für die neue Partei auf. An Stammtischen und Infoständen würde jeder merken, dass mit der AfD ein frischer Wind durch die Republik wehen könnte, zeigt sich Rinke überzeugt. Die Misere mit Griechenland, von der nur die Banken profitieren und soziale Sorgen der Menschen bewegen ihn, sagt er uns am Küchentisch.Doch der Goslarischen Zeitung ist jene Geschichte aus dem fernen Sachsen wichtiger als die aktuelle Politik. Dabei, so stellt er mehrfach dar, habe er mit der NPD rein gar nichts am Hut.
Aber, so schwenkt er ein, warum können einige Posteninhaber in der halböffentlichen Wirtschaft unbehelligt NPD-Mitglied sein. Undihm, einen politischen Mitstreiter der nie NPD Mitglied war, soll nun ein Strick gedreht werden? Da sei ihm die Linkspartei lieber. Auch wenn sie mit Mindestlohn und Rente für alle den Bogen überspanne. Wenn er nach rechts schaut, dann kann er nicht einmal etwas mit den Freien Wählern anfangen. So mancher Kopf der Partei, für die sein Parteioberster Prof. Lucke noch im Niedersachsenwahl-kampf antrat, sei für ihn schon aus Sympathiegründen nicht wählbar.
Vielleicht dann doch die Republikaner? „Bis 2005“, führt er aus, „war das eine gute Partei.“ Er kenne noch Huber persönlich und die Republikaner seien gut bürgerlich aber längst keine Nazis,
betont er. Aber die Reps würden seiner Ansicht nach den Zenit überstanden haben. Keine Chance auf den Bundestag.
Das sei bei der AfD anders, ist er überzeugt: „Als kleine Oppositionspartei werde die Alternative zur Aussitzpolitik der CDU einziehen. Und sie werde die Unionspolitik blocken.“ Da ist er wieder, der Vergleich zur Linkspartei. Doch im Gegensatz zu der reinen Blockpolitik der Linken in Deutschland, werde die AfD, wie einst die Reps, eine Sprache sprechen, die jeder versteht. Kein kompliziertes Gelaber ohne Inhalt mehr, meint der dynamische Jungpolitiker.
Dabei fällt immer wieder sein Blick zu einem Bericht der Zeitung aus Goslar. Der Artikel, überschrieben mit „Partei unter Rechtsverdacht“ habe Fehler drin.
Absichtliche Fehler, möchte er sagen und deutet an, dass die regionale Meinungsmedien nun versuchen die AfD wieder unter die 5% zu drücken. Denn die Umfragen zeigen keinen eindeutigen Trend. Mal 3% mal gute 6%, da muss die Presse reagieren.
Und für sie kann nicht sein, … LESEN Sie den kompletten Artikel im aktuellen Heft des Preußischen Anzeigers!

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