Ohne Moos nix los!


Wahlkampf 2013 der RentnerInnen

(wabro) Es gibt keinen plausiblen Grund eine der so genannten etablierten Parteien zu wählen!
Also keine CDU, CSU, SPD, FDP oder B90/Grüne !
Wir dürfen nicht vergessen, was uns die SPD eingebrockt hat. Sie hat die diskriminierenden Hartz- 4- Gesetze eingeführt. Sie hat die soziale Abrissbirne geschwungen und die CDU hat das so vorbereitete soziale Abbruchfeld wohlwollend übernommen und ausgebaut.
Wir RentnerInnen (West) haben seit der letzten Bundestagswahl im Jahr 2008 „Rentenerhöhungen“ von sage und schreibe 6,93 % erhalten, Ostrentner 11,02 %, die Inflationsrate erhöhte sich um 10,4 % (Nahrungsmittel seit 2005 sogar um 22 % !), Beamtenbezüge stiegen um 13,7 % ohne dass dieser Personenkreis für die eigene Alterssicherung etwas beigetragen hat und die Bundestagsabgeordneten verordneten sich selbst eine Diätenerhöhung von unverschämten 16,7 % auf ihr ohnehin schon üppigen Bezüge.

Ist das soziale Gerechtigkeit von der unsere ReGIERungsverantwortlichen immer palavern???

Für Rettungsschirme, Beteiligungen an Angriffskriegen und zahlreichen weiteren Punkten ist Geld vorhanden, widerrechtlich entnommen aus der Rentenkasse. Das hat sich seit 1957 auf über 700 Milliarden Euro summiert. Uns will man immer mit einem „Bundeszuschuss“ für die Rentenkassen ein schlechtes Gewissen einreden. Es gibt keinen Bundeszuschuss denn diese Gelder wurden zuvor bereits entwendet.
Die Rentenwerte werden gesenkt und stattdessen wird auf Zusatzversicherungen hingewiesen, die nachweislich vornehmlich dazu dienen, die Taschen der privaten Versicherer zu füllen.

Unsere Regierung missachtet uns und will das nicht wahrhaben, so wird z. B. Im TV behauptet, dass ein männlicher Rentner durchschnittlich 1.500 Euro monatlich bezieht, ein Rentnerehepaar kommt nach deren Lügen gar auf 2.800 Euro monatlich. Die Altersarmut ist inzwischen staatlich verordnet und schließt mittlerweile immer mehr auch die Geringverdiener, Hartz IV-Empfänger und zwangsläufig die kommenden Generationen ein.
Nicht zu vergessen die Mütter, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben.

Man muss im Arbeitsleben von eigener Hände Arbeit ohne Zuschüsse leben können – das Gleiche gilt auch im Alter. Daher ist eine enkeltaugliche Rentenreform unabdingbar. Die etablierten Parteien setzen sich nicht für eine wirkliche Solidargemeinschaft ein. Sie arbeiten nicht darauf hin, dass sich endlich alle Gruppen an dem Solidarsystem beteiligen. Es werden die Gruppierungen der Beamten einschl. Pensionäre sowie Politiker in ungerechter Weise bevorteilt.
Das muss endlich abgestellt werden. Auch muss das ausufernde Zweiklassen-Gesundheitssystem  endlich umstrukturiert werden.
Wer diesen Politikern, die uns fünf Jahre lang zum Narren gehalten haben und stets die eigenen Vorteile im Auge hatte, sollte sehr sich gut überlegen, ob er diesen Lügnern am 22. September seine Stimme gibt. Wer es dennoch tut, darf sich hinterher nicht beschweren, wenn er wie schon in der Vergangenheit ausgeplündert und abgezockt wird. Wir wollten doch etwas ändern !!!
Die Umverteilung von unten nach oben wird munter weitergehen, wenn wir RentnerInnen nicht endgültig dagegen steuern. Wir sind über 20 Millionen – also ebenso viel Wählerstimmen.

Wir dürfen niemals sagen, dass man nichts ändern kann…
DOCH, MAN KANN… MAN MUSS SOGAR ! NICHT FÜR UNS – FÜR UNSERE ENKEL !!!
Schließlich will ich mir von meinem Enkel niemals vorhalten lassen, mit welch katastrophalen Regierungen wir uns abgefundene haben Füllen wir also keinen WAHLzettel aus – sondern einen DENKzettel !!!

One comment on “Wahlkampf 2013 der RentnerInnen
  1. Gegen HartzIV und Altersarmut hilft doch nur noch Gewalt! Dieser Drecksstaat braucht dringend einen Bürgerkrieg! vorher ändert sich doch nichts!

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