Ohne Moos nix los!


Medizin in der Schweiz

Gastbeitrag von Lahor Jakrlin

  • Die Schweiz hat, im internationalen Vergleich, mit grösster Sicherheit und trotz gewisser Mängel die modernste, immer verfügbare und allen zugängliche Gesundheitsversorgung.

    Die ständig wiederholte Forderung der alt-Linken und insbesondere der SP Schweiz nach einer Einheitskasse dient nur der Partei-Eigenprofilierung – an den Verwaltungskosten der Krankenversicherer von unter 5 % im heutigen System kann man nur noch im Promillebereich was tun. ALLE anderen Administrationssysteme (siehe sind übrigens viel teurer.

    Woran das Schweizer Gesundheitswesen leidet sind u.a. ein zu ausgebauter Leistungskatalog, die Preisgestaltungsregeln für Medikamente (CH/Ausland), zu viele staatliche Eingriffe, zu wenig Wettbewerb unter den Leistungserbringern (Ärzte, Spitäler, Pharma), zu wenig Macht beim Preisüberwacher sowie eine recht verbreitete Selbstbedienungsmentalität vieler Versicherten, insbesondere in urbanen Gebieten. Es gibt noch viele weitere Gründe, ABER: Die medizinische Versorgungssicherheit ist weltweit einzigartig gut, ALLE Bürgerinnen und Bürger sind ausnahmslos ver- und abgesichert und die OKP-Prämien sind bei angemessenen Franchisen vergleichsweise tief. Ich sehe keinen Grund, diese Kosten aus rein sozialistisch ideologischen Beweggründen via Staatsmanagement zu verteuern.

    Denn eines haben wir aus der Geschichte gelernt: Wo kein Wettbewerb herrscht, herrschen Funktionäre.

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