Seidensticker im Gespräch

Deutschland, In eigener Sache ,

[aartikel]1492143820:left[/aartikel] Für die aktuelle Ausgabe führte Patrick Pohl mit Lars Seidensticker, Pro Deutschland, ein aufschlussreiches Gespräch.

Preußischer Anzeiger: Hallo Herr Seidensticker, wir gratulieren Ihnen und der Bürgerbewegung pro Deutschland zum erfolgreichen Wahlantritt. Was sind ihre Ziele bei der kommenden Bundestagswahl?

Lars Seidensticker:

Wir sehen die Bundestagswahl vor allem als Vorwahlkampf für dann folgende Wahlen, u.a. auch für die Europawahl im kommenden Jahr. Zum einen erweitern wir im Wahlkampf unseren Bekanntheitsgrad und zum anderen verbreitern wir unsere finanzielle Basis, sobald wir über 0.5 % der Stimmen erreichen. Mit dem Wahlkampf, den wir zur Zeit planen, sollte ein Ergebnis von 1 % + x möglich sein.

PA: Wie wollen Sie diese Ziele erreichen?

Lars Seidensticker:

Erreichen werden wir dies mit unserer Wahlkampfstrategie, bei der eine gewisse Action, bzw. die Herausforderung des politischen Gegners im Mittelpunkt steht. Kern dieser Strategie sind unser Wahlwerbespot und unsere unter dem Motto “Zuwanderung stoppen – Islamisierung verhindern” stattfindende Deutschland-Tour, die uns durch insgesamt 50 Städte führen wird. In diesen 50 Städten werden wir über 100 Kundgebungen durchführen. Abgesehen davon, daß es im freiheitlichen Lager bisher keinen vergleichbaren Wahlkampf gegeben hat, wird es uns ganz sicher auch gelingen, die Schweigespirale der Medien zu durchbrechen.

PA: Wie ist Ihr Verhältnis zu anderen (Klein)Parteien?

Lars Seidensticker:

Wir haben ein relativ gutes Verhältnis zu einigen Parteien, das wir regelmäßig pflegen.

PA: Was ist Ihr eindringlichstes Ziel?

Lars Seidensticker:

Eindringlichstes Ziel ist es, die Überfremdung unserer Heimat zu verhindern. In einigen deutschen Städten leben inzwischen über fünfzig Prozent Ausländer. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, ist das deutsche Volk in absehbarer Zeit reif für das Museum. […]

PA: Was halten Sie von der AfD und deren „Hype“ vor allem unter „Rechten“/Konservativen?

Lars Seidensticker:

Ich denke, dass niemand in die bundesweiten Medien kommt, der von der etablierten Politik nicht gewollt ist. Mit anderen Worten: Wenn jemand bei Markus Lanz auf dem Sofa landet, geschieht das nicht ohne Grund. Meiner Meinung nach steht die Stimmung vieler Wähler auf der Kippe, eine rechte Partei zu wählen. Da dies von den Altparteien nicht gewünscht ist, schafft man ein Ventil und lässt die AfD als Seifenblase steigen, um sie spätestens nach der Bundestagswahl platzen zu lassen. Ziel ist die Verunsicherung von Protestwählern, die sich dann enttäuscht wieder den Altparteien zuwenden oder, was diesen ebenfalls nutzt, in die Wahlenthaltung flüchten. […]

PA: Man hörte von Turbulenzen zwischen PRO-NRW und PRO-D, was ist da dran?

Ist man dort nicht begeistert über den Wahlantritt?

Lars Seidensticker:

Am 27. Oktober 2012 fand in Leverkusen ein Gespräch statt, an dem außer Manfred Rouhs und mir Markus Beisicht, Markus Wiener und Dr. Susanne Winter teilnahmen. In diesem Gespräch stellte Manfred Rouhs die Eckpunkte seiner Strategie bezüglich der Bundestagswahl vor. Einige Tage später, am 7. November 2012, erfolgte dann die Vorformulierung eines Angebotes an pro NRW, welches noch am selben Tage Herrn Beisicht zugestellt wurde. […] Nach Absprache mit den entsprechenden Parteigliederungen soll mit pro NRW ein Vertrag geschlossen werden, […]

PA: Warum wurde die Zusammenarbeit mit den REP beendet? Viele „Rechte“hofften auf eine Fusion von freiheitlichen Kräften.

Lars Seidensticker:

Die Vereinbarungen mit den Republikanern hatte ausschließlich pro NRW getroffen – am Ende ohne Erfolg. Zwischen der Bürgerbewegung pro Deutschland und den Republikanern gab es keinerlei Absprachen.

PA: Wären Sie bereit mit anderen Parteien, wie z.b. Die Freiheit, Deutsche Konservative, etc. eine Fusion/ein Wahlbündnis einzugehen?

Lars Seidensticker:

Wir haben ständig das Gespräch gesucht, Treffen abgehalten und die Hand ausgestreckt – leider ohne Erfolg! Wir werden aber nicht müde, den Mitbewerbern eine Zusammenarbeit vorzuschlagen, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Preußischen Anzeigers!

Kommentar verfassen