Stasi-AfD?

(he) Die AfD und ihre Meinungsfreiheit sowie ihr Verständnis von Demokratie sind derzeit in vieler Munde.  So werden immer wieder die undemokratischen Punkte angesprochen. AfD-Sympathisanten hingegen sehen aber auch darin etwas Gutes. Nur ohne vielfältige Diskussionen konnte man sich schnell der wahren Arbeit zuwenden, heisst es dann. Dem Bundestagswahlkampf. Und dieser ist unter #Blaues Wunder und dem Wahlschrei „Mut zur Wahrheit“ aktiv. Doch ob man wirklich Wahrheit wahr haben möchte?

Wenn man die folgenden Sätze vom AfD-kritischen Alternativen AfD Newsletter liest, darf dies bezweifelt werden:

Zu einem wahren Pool ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und des Inneren scheint sich die sächsische AfD zu entwickeln. Hochrangige Vertreter der “Firma HGG” (Horch, Guck und Greif) haben sich in der AfD eingenistet und werden wohl vom Landesvorstand gezielt eingesetzt, ebenso wie christliche Fundamentalisten und Islam-Hasser (ehemals “Die Freiheit“).

So soll Pfarrersfrau Frauke Petry ehemalige StaSi-Spitzel aus dem Erzgebirge eingebunden haben. Deren Aufgaben soll es sein, an möglichst vielen Sitzungen der Basis teilzunehmen, um “Berichte” zu verfassen: Wer ist wo Mitglied, wer sagt wo was u.s.w. Diesen Job teilt sich der ehemalige StaSi-Spitzel Ingo L. mit dem “Kollegen” Uwe Sch. (ein faschistoid tendierender ehemaliger “Freiheitlicher”). Und tatsächlich: Egal wo sich die Basis trifft, egal zu welchem Anlass getagt wird (Mitgliederversammlung, Stammtisch, Wahlkampfdiskussion), kein Ort ist den StaSi-Zuträgern zu klein oder zu weit. Auffällig unauffällig sitzen sie dann still in der Runde und notieren fleißig in ihre Kladden jedes gesprochene Wort, um dann unmittelbar Frauke Petry zu berichten, sozusagen der AfD-Geheimdienst. Das war schon bei der FREIHEIT üblich und vom Verwaltungsgericht untersagt.

“Das Netz der Überwachung ist eng geknüpft und nahezu luckelos”, heißt es aus dem Umfeld des Landesvorstandes. Ingo L. und Uwe Sch. machten einen hervorragenden Job. Petry (AfD-Jargon “Pleite-Frauke”) höre jede Graswurzel in Sachsen wachsen.

Ob eine solche Überwachung die Meinungsfreiheit unterstützt?

Man könnte auch fragen, unterstützt eine Partei, die „Horch und Kuck“ Systeme nutzen in den deutschen Reichstag? Immerhin tritt die AfD mit Stolz gegen die Blockparteien an, die sich nicht erst unlängst durch den NSA-Skandal oder durch die BND-Pleiten zur Witzfigur der Freiheit auch in der Öffentlichkeit entwickelten.

One comment on “Stasi-AfD?
  1. Davon können Sie ausgehen, dass die Stasi bei der AfD am Tisch sitzt. Der Landesvorsitzende Brandenburg ist ein altSED Kader, der zu DDR Zeiten an exponierter Stelle in einer Stadtverwaltung tätig war. Der Landesvorsitzende Sachsen Anhalt ist ein exVopo, welcher heute einen auf verfolgt macht und in seiner Vita eine Haare sträubende Geschichte zum besten gibt. Im Landesvorstand Brandenburg sitzt ein Mann, der von sich behauptet zu DDR Zeiten Reisekader gewesen zu sein und dann einfach mal eben so im Westen blieb. Die Frage er das im Auftrag des Stasi tut ignoriert er geflissentlich und macht ebenso einen auf verfolgt. Natürlich hatten alle DDR Verfolgten einen Reisepasse und konnten, wenn sie die Nase voll von Häschen hatten ausreisen. Wer so einen Unsinn glaubt, der glaubt auch daran, dass der Klapperstorch die Kinder bringt.

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