Ohne Moos nix los!


Sperrwahn

(he) Facebooknutzer sind derzeit im Meldewahn. Ob angestachelt durch “ihre” Parteien oder Vereinigungen, sei dahingestellt. Aber es ist auffällig, das vor allem politische Namen ein Problem mit Facebook bekommen.

War es vor Wochen der Preußische Anzeiger der auf Facebook wegen angeblicher Gewaltverherrlichung gleich gelöscht wurde, traf es unlängst den charismatischen Österreicher H.C. Strache. (Preußischer Anzeiger berichtete in der Druckausgabe) Nun wurde auch Ferdinand Karnath gesperrt:

Ich bin auf meinem FB-Konto erneut von offensichtlich politisch linksextremistisch orientierten Aktivisten angegriffen worden und konnte die fremdbestimmte Infiltration meiner Freundesliste durch FB, welches mir ueber 150 “Freunde” draufgeladen hatte, die noch nicht einmal von mir bestaetigt werden konnten, nur dadurch beenden, in dem ich a l l e meine Freunde auf der Liste zunaechst einmal “ausgeladen” habe. D a s ist n i c h t persoenlich zu sehen und zu werten und nur diesem vorgenannten Umstand geschuldet. Sie koennen gerne wieder anfragen und zu gegebener Zeit werde ich Sie auch wieder in meiner Liste aufnehmen, sofern mich FB nicht endgueltig sperrt. Dies gilt allerdings nicht fuer die von uns bisher ermittelten “Stoerer” in meiner Liste und meinen gefuehrten Gruppen, die wir unnachgiebig zur Strafanzeige bringen, denn wir werden eine extremistische Verfolgung politisch Andersdenkender a la 1933 kompromisslos durch die Sicherjheitsdeinste des Lands verfolgen lassen. Zur Zeit bin ich wegen des Angriffes sogar befristet gesperrt, kann also keinerlei Funktionen ausueben.
Das BVerfG habe ich von diesem Umstand bereits in Kenntnis gesetzt und auch die zustaendige StaA und den polizeilichen Staatsschutz nebst Landesverfassungsschutz.
Gruss Ihr Ferdinand Karnath/DNV

Das scheint der neue politische Kampf der Basis zu sein – immerhin ist es nicht mehr so, wie Anfangs der 1930er Jahre, als man sich noch auf der Strasse gegenseitig verdrosch. Alles wird heutzutage in Merkels Neuland ausgefochten. Dennoch sollte man sich die Frage stellen, in wie weit die demokratischen Grundlagen noch gelten, wenn man, wie einst, Angst vor Denunzianten und Meldern haben muss. Sind durch Facebook Stasi und Gestapo doch nur noch eine hohle Phrase, denn heute beobacxhtet jeder jeden pro Tastaturanschlag und vergisst dabei seine und unsere Zukunft! Wer wieder im Duckmäusertum seine glorreiche Zukunft sieht, mag erst einmal damit glücklich werden, bis es ihn selbst trifft. Ist es das, was Facebook-Melder wollen?

Auch im kleinen wird schnell geklickt und sogar Adressen genannt. Erst wenn dann wieder Häuser brennen, wird das Geschrei wieder laut, unter dem Motto – wir wussten ja von nichts:

Kuhlmnann FB

 

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