Nicht-Denker adieu

(he) Mir war es fast klar, als ich gestern den Beitrag „Wahlkampfantworten“ schrieb. Wird doch zum Schluss als Leseempfehlung auch das Buch des linken/linksextremen Autors Kemper erwähnt. Dabei hatte ich mir nichts böses gedacht, da das dritte Werk (siehe links) über die Alternative für Deutschland nur als Kindle-Version, also als eBook herausgegeben wurde.

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Die Kommentare auf Facebook behandelten weniger die Kritikpunkte des Textes, sondern zumeist das Buch des genannten Autoren.

Auf dieser Seite wird für Andreas Kemper, nem Linksextremisten, Werbung gemacht. Es zeigt sich hier wohl eher wieder einmal wie gut Linke/DKP/NPD in der Realität zusammenarbeiten, wie wenig es sich dabei um tatsächliche ‚Tea Parties‘ bzw. ‚Alternativen‘ handelt & wie sehr sie solche ‚Tea Parties‘ sogar als Feindbild ansehen  Ich behaupte mal es geht darum dass die AfD ein kapitalitischer Imperialismus ist der Waffen an Bürger verteilen will  & das können Sozialisten ja gar nicht ab…

ist zu lesen, oder aber auch

[…] und dann dem ganzen noch die Krone aufsetzt indem du das Buch eines Linksextremisten kommentarlos empfiehlst…

Ja, wie kommt man darauf?

Wer nicht über den Tellerrand blickt, bleibt in der Suppe stecken:
Mir wird vorgeworfen, dass ich auch linke Medien lese und sogar meine Leser auffordere auch dort gewisse Stellen sich selbst anzutun. Dabei, so denke ich, ist gerade dies notwendig, um seine eigene (politische) Meinung zu bilden. Wer nur im eigenen Saft schmorrt, wird bald gar! In diesem Sinne Ihr/Euer Hagen

schrieb ich heute innerhalb meiner privaten Facebookseite.

Denn ich denke, dass die Leser des Preußischen Anzeigers fähig sind, selbst zu denken. Dass gerade sie sich nicht in Gedankenlinien gefangen nehmen möchten, sondern eben weiterdenken wollen. Dazu gehört es eben auch andere Meinungen zu lesen, sie zu verstehen. Nur dann kann man diese Meinungen einordnen, sich selbst sein Weltbild gestalten und eventuell sogar diesen Meinungen widersprechen. Es scheint aber die Zeit gekommen zu sein, in denen die selbst die Opposition im Lande nur noch nach dem Mund reden will. Es wäre schade drum! Doch wer sich seine Meinung nur vorschreiben lassen möchte, dem empfehle ich an dieser Stelle BILD+

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2 comments on “Nicht-Denker adieu
  1. Ja. Man muss(!) sich aus mehreren Medien informieren. Dieser ideologische Einheitsmist und diese verfehlte Linientreue sind doch Mist ! Wer so denkt, bringt niemanden vorran! Und DAS ist auch der Grund, warum die Rechte nicht weiter kommt!

  2. Unter anderem diese dargestellte ideologische Engstirnigkeit hat uns in die Situation geführt, in der wir gerade stecken. … Wer hier -wie die im Beitrag Zitierten – quasi zu einem Verbleib in diesem Denk- und Verhaltensmuster auffordert, verkennt die Zeichen der Zeit !

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