Ohne Moos nix los!


Monarchen in Österreich: Wir haben ein Problem

(Aiax) Wir haben ein akutes Problem. Wir sollten die Unterstützungserklärungen sammeln und das genau in der Zeit, in der der Urlaub sehr Vieler beginnt. Zudem ist in Österreich ein deutliches Gefälle festzustellen, zwischen Ost und West. Während im Osten Österreichs sich die „Masse“ der Monarchisten konzentriert, fällt dies nach Westen rapide ab. Und es ist bei uns in Österreich nun einmal so, daß wir mehr oder weniger in einer neuerlichen Biedermeierzeit leben. Das heißt und bedeutet, daß sich immer mehr Menschen ins Privatleben zurückziehen und nach außen mit Politik nichts zu tun haben wollen.

Dieser Umstand führt nur dazu, daß diejenigen, die am lautesten schreien und die meisten Versprechen machen, auch die größten Chancen haben ihre Ziele zu erreichen. Besonders dann, wenn es sich dabei um einen Scheinhumanismus handelt, der in der Praxis letztendlich nur die Probleme verlagert, die dazu führen, daß sie den Nährboden für Ideologien abgeben, die wir in der Geschichte schon einmal hatten. Doch das ist nur ein Effekt, der sich ergibt. Bedauerlicher Weise ist das Jammern, Klagen und Schimpfen die bequemste Form dagegen zu sein, aber sich aktiv um die Freiheit und Demokratie zu kümmern, indem neue Produkte in die Regale des Warenhauses Demokratie gestellt werden, dies nicht zu unterstützen.

Sicherlich ist zum Teil die Angst vor Repressalien berechtigt, besonders in den ländlichen Gebieten, und dennoch kann sich nur dann Etwas ändern, wenn die Auswahl immer größer wird. Schließlich muß jeder, der einkaufen will, sich auch zum Geschäft bewegen und den Einkauf nach Hause bringen. Demokratie hat nun einmal keinen Zustellservice. Sicher liegt es bei uns in Österreich auch daran, daß wir uns viel zu sehr darauf konzentrieren, daß wir zuerst gewählt werden wollen, obwohl unser Bekanntheitsgrad mäßig ist. Viele wissen, daß es uns gibt, aber zu Wenige, damit wir auch die Chancen wahrnehmen und die Voraussetzungen erfüllen können, damit wir uns zur Wahl stellen können.

So bleibt es zu hoffen, daß heuer die Schwarz-Gelbe Allianz sich auf Wien konzentriert und vielleicht auch auf jene zwei oder drei Bundesländer, in denen die Unterstützungserklärungen zusammen kommen. Aber ich sehe für ein bundesweites Antreten keine realen Chancen. Besonders in Vorarlberg nicht, da die Zeiten vorbei sind und durch viele Fehler wir in Vorarlberg nicht mehr die Stärke haben, wie in den sechziger Jahren zu Zeiten der Monarchistischen Bewegung Österreichs, kurz MBÖ, es einmal war. Und diese Fehler waren wie immer hausgemacht.

Nun, aufgeben kommt niemals in Frage, sondern jetzt werden wir überlegen müßen, was wir bis zur nächsten Wahl machen und welche Aktivitäten wir setzen. Politik kann auch dann gemacht werden, wenn wir selbst nicht in den Landtagen und dem Nationalrat sitzen, aber durch Aktivitäten können wir beim nächsten Mal damit rechnen, daß wir die Voraussetzungen erfüllen können. Außer, in Wien schaffen wir es auf den Wahlzettel zu kommen. Und die Chancen dazu stehen dafür nicht schlecht. Deshalb kann ich mich nur den Generalsekretär der SGA, Alexander Simec, anschließen, wenn wir es nicht schaffen, ist es auch kein Beinbruch, dann versuchen wir es beim nächsten Mal.

 

Die Zukunft liegt immer vor uns und nie hinter uns.

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.