Rauchen und Nutten, Organhandel und Kinder, Geld und Minderzahlen

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(he) Der Wonnemonat Mai hat sich nun verabschiedet. Doch am letzten Tag bäumte er sich auf. Nur für die Gesundheit der Deutschen:

Hitler raucht und trinkt nichtDer Nichtrauchertag wurde in der BRD brav begangen – wie auch, bei dem Wetter gingen die Zigaretten schneller aus als sie an waren. Dabei ging es diesmal gar nicht um die Raucher selbst, sondern um die böse Werbeindustrie, die doch glatt für Tabakkonzerne noch Werbung macht. Nicht mehr im Fernsehen und Radio, dank Gesetze, sondern nur noch auf der Strasse. “Lass dich nicht anmachen” passte daher irgendwie, sind doch Prostituierte und Zigaretten fast gleich teuer geworden – und beide werben nicht im Fernsehen. 1987, als die WHO diesen Tag ins Leben rief, war alles noch ganz anders, denn selbst Adolf Hitler und seine Gesellen konnten den Raucher nicht vom Tabak wegbekehren. Denn damals durfte man noch im Kino, im Restaurant rauchen. Ja sogar im Krieg.

Zu Zeiten Schröders war es noch ganz anders, neben “Hol mal noch ne Flasche Bier” hatte er auch genügend Zigarren am Mann. Bei der Kanzlerin würde die Zigarre auch etwas komisch aussehen.

Ganz anders verhält sich Deutschland wenn es um Familie geht. Diese bestehen ja nicht mehr unbedingt aus Vater, Mutter, Kind sondern sehr gern aus geschieden, neu verliebt und patchwork. Dabei spielt es auch kaum noch eine Rolle, ob das Klischeehafte haften bleibt: Frau muss nicht mehr hinter dem Herd, Mann darf Rock tragen und Kind darf in der Erziehungsanstalt Geborgenheit suchen. Klar, dass deshalb heute der internationale Kindertag, der gern in der DDR gefeiert wurde, vergessen wird. Dafür wird zum Organhandel zur Organspende aufgerufen, wofür die Krankenkasseneinzahler bestimmt Verständnis haben. Ob die AOK, oder wer auch immer, sich nun ein neues Bürohaus leistet oder von Papa Staat gezwungen wird Briefchen zu versenden, in denen man unterschreiben soll, seine Überreste anderen zu geben. An Dr. von Hagen wird dabei weniger gedacht. Obwohl er Kinder in seinen “Körperwelten” doch auch zur Schau dazugesellen lies. Gut, das es den Einzelhandel gibt. REWE feiert nämlich das in der BRD so verpönte sozialistische Fest, mit Kinderhüpfburgen und jede Menge Spass! Und während die Kinder auf Luftpolster hüpfen könnten ja Mama und Papa, soweit es noch im gesellschaftlichem Rahmen ist, sich auch “behüpfen”,

Zensus Kartedenn dann könnten auch die fehlenden Deutschen wieder hergestellt werden. Schliesslich stellte der Zensus fest, dass plötzlich Menschen fehlen – schwupps da waren sie weg. Ganz ehrlich, mir fiel es bisher nicht auf. Egal ob an Kasse 3 oder Kasse 7, ich muss warten und anstehen. Erstrecht in den Rathäusern und Behördestellen dieser – unserer – Republik.

 Insgesamt leben laut Zensus 2011 genau 80.219.695 Menschen in Deutschland. Das sind etwa 1,6 Millionen weniger als auf Basis der jüngsten Volkszählungen errechnet. Den Erhebungen zufolge leben in Deutschland 39.153.540 männliche und 41.066.140 weibliche Personen.

vermeldet das deutsche Amtsfernsehen in der Tagesschau und errechnet zusätzlich, dass “knapp 6,17 Millionen Menschen sind ausländische Staatsangehörige” seien. Gut 1,1 Millionen weniger als bisher angenommen (“Insgesamt lebten 2011 in Deutschland etwa 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von 18,9 Prozent der Gesamtbevölkerung.”) … Da fragt man sich, als unbescholtener Bürger, ob man die flüchtigen, also nicht offiziellen, Ausländer oder die Ausländer ohne Anmeldung (dank EU-Recht) vergessen hat zu fragen… Aber wollen wir da nachhaken? Nein! Denn viel wichtiger ist doch, dass “in Deutschland rund 40 Millionen Menschen erwerbstätig [seien]. 53,2 Prozent der Männer und 46,8 Prozent der Frauen gingen einer Arbeit nach. 2,1 Millionen Menschen waren erwerbslos.” Wusste das die Behörde Arbeitsagentur denn etwa nicht vorher? Auch dass die meisten in der BRD zur Miete leben, dürfte dank Einwohnermeldeamt, Arge und anderen Ämtern doch nicht neu sein. Und wegen dem Länderfinanzausgleich muss man sich nicht wirklich sorgen. In wenigen Jahren ist Deutschland dazu dank Europa, Euro und Schwwarzgelbrotgrün sowieso pleite.

Was also haben wir gelernt? Es gibt weniger Ausländer als angenommen, mehr Mietwohnungen und auf dem nichtvorhandenem Kinderfest darf nicht geraucht werden. Willkommen zum Ende des ersten Halbjahres 2013!

 

One thought on “Rauchen und Nutten, Organhandel und Kinder, Geld und Minderzahlen”

  1. Für mich ist das alles “Gesundheitsfaschsmus”. Da wird berichtet, das wieder sondsoviele Nichtraucher an Krebs gestorben wären. Wovon denn zum Teufel? Nirgendwo im Lande darf mehr gequalmt werden. In öffentlichen Gebäuden, Bus,Bahn Kneipen, Restaurants. Fehlt nur noch das Rauchverbot im Felde. Woran sollen also diese sogenannten “Nichtraucher “gestorben sein? Weil sie Kneipen besucht haben, in denen das rauchen erlaubt ist und sie sich mitten in den Qualm gesetzt haben?
    Das ist doch alles Schwachsinn. Reinster Nichtraucherterrorismus ist das. Die sollen sich mal lieber Gedanken über die vielen Drogentote machen. Aber das kriegen sie nicht in den Griff. Also wird auf anderen Gruppen herumgehackt. Ich sagte ja. Reinster Gesundheitsfaschismus.

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