Ohne Moos nix los!


Wen wählen (I)

[he] In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt: Ja, was sollen wir denn nun wählen?

Grund der Frage waren meine Kritiken an der AfD und meine Feststellungen, dass sich sowohl CDU als auch SPD und Grüne an der scheinkritischen Partei erfreut zeigen. Natürlich nicht im Rampenlicht, jedoch kann Rot/Grün hoffen, dass die AfD die Wähler vom gescheiterten Schwarz/Gelb – Projekt abzieht und die CDU hofft, dass der Wähler zur Rettung Deutschlands dann doch lieber sein Kreuz bei der sich noch so selbst nennenden christlichen Union macht, denn sonst käme das rot/grüne Unheil auf uns zu.

Einzig die SED und WASG Nachfolger der Linken und die FDP können sich über die mediale Aufmerksamkeit der AfD nicht wirklich freuen, besteht doch die AfD aus einem Sammelsorium der beiden Organisationen. Diesen Euro will man nicht – eine Aussage der Linken vermischt mit der liberalen Einwanderungs- und Konzernrettungspolitik.

Nach der Farblehre ergibt nun Rot/Grün bekanntlich braun. In der Politik deutlich zu erkennen beim Nichtraucherschutz. Schon eine NSDAP- Führung kam in den 1930er Jahren zu dem Schluß, dass ein Deutscher nicht raucht. Dies konnte man damals nicht durchsetzen, aber heute sieht es da schon besser aus. (Lesen Sie bitte hierzu auch den Preußischen Anzeiger vom 15.05. Seite 9)

Schwarz/Gelb wiederum heuchelte dem Bewohner Deutschlands eine christliche Politik vor, in dem man anderen Religionen die Füße küsste. Auch dies ist eine Wiederholung der Geschichte, etwa zeitgleich mit dem der End-30er Jahre.

Nur die Volksgemeinschaft haben die 4 etablierten Parteien der linken Mitte so noch nicht ausgesagt. Während sich die FDP vor dem gläsernen Bürger wirft, da man wahrscheinlich selbst genug zum durchleuchten hätte – immerhin hatten einige Spitzenpolitiker der FDP schon ihre Probleme mit Steuergesetzen – setzt die CDU auf die totale Kontrolle der Bürger. Die SPD klatscht dazu Beifall und den Grünen ist da nur noch wichtig, dass die Daten, welche vom Bürger gespeichert werden, ökologisch abbaubar sind. Vielleicht sogar mit Pfandrücknahmesystem. Eine Mehrbelastung die man auf den Benzinpreis noch draufschlagen lassen kann. Unterdessen kümmern sich die berliner Grünen lieber um wichtigere Dinge, wie eine weltoffene Misswahl ohne Hungerknochen.

Den Piraten ist da dann doch wichtiger, was den Wähler zu hause berührt und erhoffen über Bettgeschichten in die Fußstapfen der Grünen treten zu dürfen. Wie die alte Vorhaut hut der Grünen, setzt man sich ein für Sex mit jedem. Sogar die Ehe soll vergessen werden. Nur noch Lebenspartnerschaften, aber dafür freie Wahl, wie beim Losverfahren. Mann mit Frau, Frau mit Frau, Mann mit Kind, Frau mit Hund, Pferd oder Katze – die Kombinationen scheinen endlos, nachdem die Piraten ihren politischen Erfolg in der Unisextoilette feiern dürfen.

Zu diesen politisch klaren Linien gesellt sich also nun die Alternative für Deutschland und verspricht – nichts! Das mit dem Euro abschaffen und der Deutschen Mark sei ja nun doch nicht so gemeint, wie gesagt, sagt der Chef der neuen politischen Gesellschaft. Dabei dachte man ursprünglich, dass so ein Professor, der erst in der CDU fleißig Mitgliedsbeitrag zahlte, um dann für die Freien Wähler ins rennen zu gehen, um daraus seine Gefolgschaft zu formulieren, daß also so ein Ökonomieexperte es besser wüsste. Nicht nur beim Euro, sonst hätte man sich ja Schillpartei hoch 2 nennen können, nein auch in Bildung und im Umgang mit dem Menschen. Doch schnell verlor sich sein Vokabular hinter dem Dauerlächeln ins politische Einerlei. Vor und zurück, so sagen, aber nie so meinen und überhaupt. Alternativen klingen anders.

Doch was bleibt? Muss, sollte, man nun wieder zwischen Pest und Cholera also zwischen braun und Wespenmuster wählen? Oder doch eine Piratenalternative mit der Deutschland ins große Meer von Europa segelt?

Parteien zur BTWDas gute ist, wenn sich Rot-Schwarz-Grün-Gelb durchsetzen, ist dies die letzte Bundestagswahl bei der wir uns einen Kopf machen müssen. Zur nächsten Wahl sitzen die Entscheidungsträger zwar immer noch in der Wirtschaft, aber dafür müssen die Lobbyisten weiter fahren. Berlin ist dann nämlich nur noch ein Kabarett Kabinett, was nichts echtes mehr entscheiden darf. Das tut Brüssel. Für alle. Und so undemokratisch, wie es bisher nur Diktaturen durften. Unter dem blauen Band der europäischen Diktatur verdecken dann nicht einmal mehr die Sterne,worum es geht.

Die Frage war aber, was wählen, wenn wir noch eine Chance haben wollen?

Die Statistiker rechneten vor das 30% der Wahlberechtigten noch nicht wissen, wohin sie ihr Kreuz machen. Geht man von den bisherigen Nichtwählergruppen aus, so sind es 70 bis 80% der Deutschen die entweder sich unsicher sind oder aber sich sagen, egal was ich wähle, die steuern gegen mich.

Nun könnten jene ihre Stimme einer echten christlichen Partei überlassen. Zentrum? Alt und mehr Tod als lebend. Partei der bibeltreuen Christen? Die wenigsten wissen heute noch was treu oder gar Bibel bedeutet.

Dann vielleicht die Familienpartei? Gute Idee, sagt sie doch wenigstens zu einer Familie gehören Vater, Mutter, Kind und nicht Elter und Hund. Aber sonst? Wäre diese Partei tauglich in Berlin das Ruder herumzureißen?

Dann doch lieber an den Seitenrändern schauen? MLPD und Kommunisten? Auch sie lieben irgendwie den europäischen Gedanken. Müssen sie ja auch, denn die IV Internationale stellte klar: Sozialismus und Kommunismus ist nur international durchsetzbar. Zur IV. Internationale gehören im übrigen auch die Altpartei – immerhin diesjährig 125 Jahre – die SPD. Das wäre doch mal was die SPD und Kommunisten zusammen würden Deutschland, nein, die Welt zusammen verändern…. Hatten wir schon? Achja, da war ja was:  DDR und SED.

Auf der anderen Seite wären noch die Reps (Die Republikaner); die lieber nur leise reden, sich gern der AfD anbiedern (siehe „Ranghohe Republikaner bei AfD“) und sich selbst gern applaudieren. Aber auch so leise, dass es ja keiner mitbekommt.

Pro Deutschland? Hätte eine Chance, da man Pro und Pro gern verwechselt. Doch Pro ist nicht Pro, und so ist NRW irgendwie aktiver als Deutschland, wobei beide nur den Islam im Kopf haben. Ähnlich ergeht es der Stadtkewitzgruppe Die Freiheit – großspurig gestartet, in Niedersachsen gestrandet, erkämpft man sich zumindest in Bayern einen Platz. Wenn auch nur bei der Überwachung durch den Verfassungsschutz. Auch bei Pro Deutschland und Die Freiheit liebäugelte so manch einer zur Alternative. Manche kehrten allerdings schneller wieder zurück, als man austreten konnte. So ist es halt, wenn man Posten statt Ideen im Kopf hat.

Die Deutsche Konservative Partei ist derzeit noch leiser als leise. Nahezu stumm. Man könnte meinen, die Bundesvorständler hätten aus der Niedersachsenaffaire gelernt. Oder aus der Unterstützungskampagne für Die Freiheit. Dem ist aber nicht so – die gleichen Köpfe haben nur ein wenig den Schädel eingezogen, da man sparen will, für den EU-Wahlkampf. Dabei wollte man doch für Deutschland … und das Wort Deutsch vor Konservative Partei war doch so wichtig … Wie war das noch eben? Wenn Posten vor Idealen stehen.

Nun bleibt nur noch die Rechtsaussenpartei die zur Wahl immer so wählt als wären sie die Linken. Nur eben nationaler. Und irgendwie volksnäher. Doch die Volksunion, wie sie sich im Untertitel nennt, wird von den Nichtwählerschichten wahrscheinlich gänzlich ignoriert. Und die Wackelwähler werden sich, auch bei einer geheimen Wahl, zu sehr schämen um dort das Kreuz zu machen. Wer will es ihnen verübeln, seit Jahrzehnten ist die NPD auf dem Markt, geschafft hat sie nur wenig. Und wer in die Landtage nach Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern schaut, der sieht warum. Keiner nimmt sie wahr. Dies könnte sich ändern, wenn die Liebhaber der rechtslinksaussen Partei sich einig wären. Doch auch hier gibt es Gerangel um Posten und Pöstchen. Denn nicht nur der eventuelle Parteienverbot – der der NPD wenigstens Medienauftrieb gibt – sondern auch Die Rechte wollen ein bisschen mitreden.

 

Aber wen nun wählen?

Lässt man die vorangestellten Zeilen sich durch den Kopf gehen, könnte man meinen: Merkel hat Recht! Es ist alternativlos …

 

Ich für meine Person drehe den Spiess einfach einmal um:

Ich stelle Forderungen an die Politik, ich sage was ich will und was ich erwarte. Dazu werden wir morgen im Blog eine persönliche Forderungsliste erstellen. Und Sie können diese erweitern oder mir bereits jetzt Ihre Forderung kommentieren!

(PS: Mir ist bewußt, das ich nicht alle Parteien und Parteichen aufgezählt habe. Dies würde den Platz einfach sprengen. Danke für Ihr Verständnis!)

,
One comment on “Wen wählen (I)
  1. Pingback: Wen wählen? Meine Forderungen an die Parteien | Preußischer Anzeiger

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.