Ohne Moos nix los!


Funktion Gattin – Berlin in der Namenskrise

Fromet MendelssohnDeutschlands Hobby: die Frauenquote. Nachdem sich nun die CDU innerlich irgendwie geeinigt hat, diese Quote irgendwie starr aber spät einzuführen, ist man andernorts schon weiter. Jede Quote, ob möglich oder nicht, solle erfüllt werden. Nun warten bereits die ersten Kritiker, dass es im Fußball gemischte Mannschaften gibt, beim Boxen Trainer oder Boxer mindestens eine Frau ist oder die Müllabfuhr mit netten Damen an der Tonne aufwarten kann.

Im Gegenzug soll Vater und Mutter durch Elter ersetzt werden und das liebe Gott auf uns herunterschauen.  Wenn das keine Vorzeichen der guten neuen Welt sind, wenn wir keine anderen Probleme haben.

Doch um die gute neue Welt zu erreichen, braucht es Straßen und Plätze. Und hier spielen, wiedereinmal, die Grünen eine (kaum rühmliche) Vorreiterrolle:

In Berlin. Denn hier möchte das Jüdische Museum anbauen und sucht einen Namen für den Vorplatz. Dieser war schnell gefunden: Moses Mendelssohn (* 6. September 1729 in Dessau; † 4. Januar 1786 in Berlin). Doch da haben die Planer geplant ohne den Wirt zu fragen. Denn Berlin verpflichtete sich, die Damen mehr auf die Straße zu bringen. Nicht leicht bekleidet, nicht mit Protestschilder in der Hand; sondern einfach nur dem Namen nach – auf das Straßenschild. Da der bekannte Theologe und Aufklärer seiner Zeit aber nun mal männlich ist, gibt es ein klares Nein der Grünen von Berlin.

Nun könnte man den Juden ja mal eine Ausnahme genehmigen. Notfalls auch mit Blick auf die dunkle Geschichte Deutschland. Aber solche Ausnahmen sind nur dann genehmigt, könnte man glauben, wenn es um linke neuzeitliche Revolutionshelden geht:

Rudi Dutschke oder Silvio Meier haben oder bekommen eine Straße. Und beide sind nicht wirklich damenhaft gewesen.

Jonny K.; eben jener Junge der grundlos auf dem Alexanderplatz starb, wird ebenso keine Straße mit seinem Namen schmücken dürfen, weil er Jonny hiess.

Vielleicht ist dies rassistisch, könnte man meinen. Aber soweit gehen bisher nicht einmal die Rassisten, die nach Schwarz-Weiß-Gelb-Rot unterscheiden und nicht nach mit Zipfel und ohne Zipfel… Also können sich die Grünen und andere Befürworter zurücklehnen und sagen: Rassisten sind andere, wir sind Gutmenschen zum gendern!

Berlin hält also fest an der Frauenquote in Straßennamen!  Dabei ist Mendelssohn eine bekannte berliner Persönlichkeit und nahm einen Dauermarsch von 5 Tagen auf um diese Stadt zu bereichern.

Andere Städte, wie Hamburg, hängen der gleichen Überlegung nach. Selbst im Ruhrgebiet waren die Frauen auf dem Vormarsch. Doch ob es wirklich eine Königinnenallee in Düsseldorf geben sollte? Nein, da hielt man sich dann doch zurück und rechnete erst einmal nach: Die Genderung der Strassen würde nämlich fast 90 Jahre dauern. In Berlin vermutlich länger, aber was zählt schon Zeit oder Geld in der Stadt des Flughafens BER, der eröffnet wird, wenn die Technik zu alt ist?

Doch Berlin hat einen Weg gefunden!

Fromet- und Moses-Mendelssohn-Platz  oder Eheleute-Mendelssohn-Platz ist nun aus den Reihen der Namensfinder zu hören.  Die Frage ist, was steht dann unter dem Schild? Fromet, Gattin des Theologen und Aufklärer Moses M.?

 

Der Preußische Anzeiger legt noch eine Idee nach:

Vielleicht ist Elter-Mendelssohn-Platz die beste Genderbezeichnung? Schliesslich hatten die Eheleute 10 Kinder, von denen 6 das Erwachsenenalter erreichten. Aber das wäre den Grünen auch wieder nicht recht, denn Mütter mit mehreren Kindern gelten ja schon fast wieder als asozial und arbeitsscheu…

 

One comment on “Funktion Gattin – Berlin in der Namenskrise
  1. Ich find das eine GENIALE idee von Berlin – Plätze nach Frauen zu bennen

    Ein Megan Fox Park eine Angelina Jolie Gasse oder ne Jessica Alba Strasse – ja das wären doch geniale Namen.

    Aber so wie ich euch Nordländer einschätze – und das darf ich als Südländer sagen – werdet ihr daraus eine Angela Merkel Park und ne Claudia Roth Gasse machen.

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