Ohne Moos nix los!


Das ist ja wie vor 60 Jahren

… da übertreiben Sie aber!

 

Manchmal frage ich mich, warum man in einigen Ecken der Welt glaubt, die BRD wäre immer noch Nazideutschland. Vielleicht weil man die Pressefreiheitsliste der “Reporter ohne Grenzen” kennt (Preußischer Anzeiger berichtete in der Osterausgabe)?

Nein, da so wenige Menschen sich für so etwas interessieren, kann es nur noch an der neuen Weltmacht, der EU liegen; sagen Sie? Und – Sie haben recht:

Die babylonische Sprachverwirrung in der EU geht jedem Menschen auf den Geist, wenn er auf eine EU-Seite kommt: Da stehen, bevor man einen Text lesen kann, kryptische Buchstaben: BG, CS, DA, DE, EL usw.

Nun hat das EU-Parlament aus der Not eine Tugend gemacht: Auf der Seite des Europa-Parlaments findet sich ein Werbe-Video, das die Rede-Freiheit fördern will.

berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Aber berichten könnten die ja viel – schauen wir uns das “Meisterwerk” auf Steuerkosten doch an:


Haben wir zuviel versprochen?

Der böse deutsche Nazischaffner erteilt Rede- und Denkverbote – erst dachte ich, dass dies eine gute Satire auf die derzeitige Maßnahme der europäischen Regierungen sei; Stichwörter wie Leistungsschutzrecht fallen einem dort ein oder die demokratische Euroabgabe für Staatssender. Ist es aber nicht. Sondern eine EU-Idee zum Sprachenwirrwarr. Böse Sprache deutsch, gute Sprache: englisch, französisch usw; je nachdem welche Version mit welchen Untertiteln man schaut.

Da ist man doch als Bürger der der deutschen Sprache (halbwegs) mächtig ist doch einfach nur … platt!

Das Infame an dem Video: Es gibt nur die deutsche Version. Für alle Nationalsprachen gibt es Untertitel. In dem mit vorwiegend jugendlichen Passagieren besetzten Waggon gibt es Protest, so sagt einer der Passagiere: „Das ist ja eine Situation wie vor 60 Jahren!“ Worauf der deutsche Schaffner sagt: „Nein, das ist übertrieben, jetzt übertreiben Sie wirklich.“

Die Passagiere, die sich aufregen, sprechen Deutsch und eine andere Deutsch mit niederländischem Akzent.

Der Trick bei dem Video: Jeder Franzose, Bulgare, Niederländer usw. liest die Untertitel in seiner Muttersprache und hört gleichzeitig den deutschen Schaffner. Für die besonders Begriffsstutzigen ist die Passage mit der Erinnerung an die 60 Jahre eingebaut.

Am Ende des Videos wird auf Englisch gesagt, dass die Meinungs-Freiheit ein Geschenk der EU sei. Auf Englisch wird gefragt: „What if you were asked to shut up?“

Und schließlich, wieder auf Englisch: „Join the conversation!“

Auch hier gibt es Untertitel, und das entlarvt die EU als Demagogen der übelsten Sorte: Die „guten Nachrichten“ gibt es auf Englisch, die kriminellen auf Deutsch.

Der Eindruck, der hängenbleibt – und wohl auch hängenbleiben soll: Die Deutschen sind die Nazis, die heute in Europa wieder die Meinungsfreiheit unterbinden wollen.

Dieses Machwerk ist von Steuergeldern finanziert. Es werden Vorurteile gegen die Deutschen geschürt, ganz perfide und unterschwellig.

schreibt dann auch die DWN folgerichtig!

Da nützt auch die Deutsche Sprachwelt wenig, wenn sie sich um dass und daß kümmert, denn deutsch ist einfach mal böse! Deshalb gilt ab sofort: “Deutsche Sprache schwere Sprache nicht mehr”, sondern: “… deutsche Sprache böse Sprache!”

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